Die Fachschaft Musik

LAv        Michael Albert                   Klassenunterricht, Vokalensemble, Chor

StR         Rüdiger Wiesenhütter     Klassenunterricht, Band, Orchester, Fachschaftsleitung

StD         Erwin Schneider               Klassenunterricht, Klavier

 

Über uns

Das Friedrich-List-Gymnasium bietet als Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Gymnasium mit angeschlossener offener Ganztagsschule ein breites Spektrum an musikalischer Bildung, das für alle Schüler zugänglich ist. Neben dem allgemeinen Klassenunterricht, wird bereits in der Unterstufe der Grundstein für eine gesunde Sing- und Sprechstimme gelegt. Dies geschieht durch eine Aufteilung des Musikunterrichts der 5. Klassen in einen musikalisch fachlichen Bereich auf der einen Seite und  einem praxisorientierten, sängerischen Bereich auf der anderen Seite. Somit werden die Schüler zur bewussten Reflektion und zur Beschäftigung mit ihrer Musikkultur bzw. -Geschichte gebracht. In der Unterstufe wird der musiktheoretische Grundbaukasten erworben, spielerisch und praxisorientiert erleben die Schüler Musik. Ab der Mittelstufe erfahren die SchülerInnen den Umgang auch mit ungewohnten und ihnen zunächst fremden Höreindrücken, um sie zu einem eigenen Musikbegriff und, damit verbunden, einem eigenen ästhetischen Verständnis zu führen.

Der Besuch verschiedener musikalischer Veranstaltungen wie Musical-Fahrten und Konzertbesuche ergänzt den Unterricht im Klassenverband. Er ermöglicht den Schülern Eindrücke, die durch den reinen Konsum von Musik zuhause oder vom Datenträger nicht möglich sind, in eine vielfältige und interessante Welt abseits der Schule.

Aus der Überschaubarkeit der Schule kann der Bereich Musik seine Stärke ziehen und individuelles Lernen in kleineren und familiären Musikgruppen bieten. Der Wahlunterricht Musik bietet dafür eine Auswahl an Kursen, die für jeden Schüler etwas bieten können. Neben den wöchentlichen Proben in den jeweiligen Kursangeboten, bestimmt die Gestaltung des musikalischen Lebens der Schule die Arbeit der Ensembles. Bei den Probephasen der Musikgruppen in der Musikakademie Hammelburg erhalten die Stücke vor Aufführungen den letzten Schliff.

 

Die Chöre

Eine professionelle und fundierte Ausbildung im Chorgesang beginnt bereits in der 5. Klasse und kann bei Interesse mit Besuch des Schulchors weitergeführt werden. Bei zahlreichen Auftritten im Schuljahr bereichern die Chöre aktiv das Geschehen am Friedrich-List-Gymnasium. Zudem können Freundschaften über die eigene Klasse hinaus entstehen und gestärkt werden. Im Vokalensemble können die SchülerInnen der Oberstufe im Chor erworbene Fähigkeiten mit der Erarbeitung komplexer Werke verbinden. Als vollwertiges Schulfach fließen die erbrachten Leistungen zudem gleichwertig zu anderen Fächern in die Abiturnote ein.

 

Das Orchester

Vielfältige Stile prägen die Arbeit im Orchester. Bereits die Jüngsten können zusammen mit älteren Schülern in einer Gruppe verschiedenste Bereiche der Orchesterliteratur erfahren: mit Werken aus der Filmmusik, über klassische Stücke bis hin zu Jazz und Rock/Pop zeigt das Orchester, wie abwechslungsreich das Spielen eines Instruments sein kann. Individuell arrangierte Stücke helfen, dass alle SchülerInnen gleichermaßen gefordert bzw. gefördert werden können, und dass eine flexible Besetzung möglich ist. Bei Konzerten ist das Orchester ein wichtiges Aushängeschild unserer Schule mit einem hohen musikalischen Niveau. Das Orchester kann ebenso wie der Chor auch als Unterrichtsfach in der Oberstufe belegt werden.

 

Die Band

Mit einem breiten Spektrum der Rock- und Popmusik präsentiert sich die Band bei Schulfesten, Konzerten und Gottesdiensten. In wechselnden Besetzungen werden aktuelle Musikstücke erarbeitet und zur Aufführung gebracht. Die eigenen Arrangements bekannter Hits begeistern zahlreiche Schüler immer wieder auf Neue.

Die Fachschaft Physik

Das Fach Physik wird am Friedrich-List-Gymnasium unterrichtet von den Lehrkräften:

OStRin Regina Köberlein,

OStRin Michaela Lieblein-Wohlfart,

StR Marcel Söhner,

OStR Thomas Tippelt

 

Eine große Bereicherung beim Experimentieren im Unterricht war die Anschaffung eines Computer unterstützen Messverfahrens  CASSY Lab 2. Mit dieser CASSY Hart- und Software lassen sich alle Bewegungen in einem t-s-Diagramm aufnehmen, anschließend in ein t-v-Diagramm bzw. in ein t-a-Diagramm umwandeln. Hierbei wird der Computerbildschirm durch einen Beamer für alle Schüler und Schülerinnen sichtbar an eine Wand projiziert. CASSY Lab 2 ist darüber hinaus bei der Aufzeichnung von elektromagnetischen Schwingungen, in vielen Gebieten der Mechanik, Elektrizitätslehre, Optik und Kernphysik einsetzbar.

Für die Q 12 wurden neue Geräte für den Franck-Hertz-Versuch angeschafft.

Da sich die Raumsituation etwas entspannt hat, stehen allen Jahrgangsstufen Schülerexperimentierkästen im Physikübungsraum zur Verfügung.

 

Es lebe Latein

So ähnlich dürften wohl die Schüler auf diesen Bildern gedacht haben, als sie unter Leitung von OStR Dietmar Tögel ausprobierten, was es heißt, ein „vir vere Romanus“ – ein echter römischer „Kerl“ –  zu sein. Der ein oder andere Leser dieses Artikels fühlt sich bei der Betrachtung der Bilder sicher in die eigene Schulzeit zurückversetzt und denkt sich jetzt vielleicht: „Dreht sich im Lateinunterricht alles nur um Krieg, Kampf, Gewalt?“

Natürlich nicht! Doch ist anzumerken, dass die römischen Legionäre einen nicht unbeträchtlichen Teil zur Verbreitung der lateinischen Sprache beigetragen haben, wenn sie sich nach ihrem Militärdienst z.B. in Gallien oder Spanien niederließen.

Ebenso war die Karriere des Feldherrn Caesar ohne eine entsprechende militärische Laufbahn undenkbar. Caesar musste sich selbst als Feldherr bewähren und war auf die „virtus“  (Tapferkeit) seiner Soldaten angewiesen, um die aus seiner Sicht barbarischen Gallier zu besiegen. Diese Tapferkeit musste ein Soldat schon einmal durch einen grimmigen Blick und durch energisches Durchgreifen zeigen können – was unseren Schülern wohl gut gelungen ist!

 

Dass der Alltag eines römischen Legionärs voller Strapazen war, zeigt die schwere Rüstung, die aus einzelnen Segmenten (daher „lorica segmentata“ genannt) bestand und zur Abwehr von Angriffen diente. Der gladius (Kurzschwer), der pugio (Dolch) und das pilum (Wurfspieß) waren die Angriffswaffen der Soldaten, die sie zusätzlich zu ihrem Gepäck tragen mussten. Zum täglichen Marschieren und Auf – bzw. Abbauen des Lagers kam natürlich die Sehnsucht nach der Heimat als zusätzliche Belastung hinzu. An die 48 kg musste ein Legionär schon tragen können, um die Strapazen des Krieges ertragen zu können.

 

Nicht nur im Krieg an sich, sondern auch in der Freizeitgestaltung der Römer spielte das Thema „Tapferkeit“ eine bedeutende Rolle. So hatte ein Gladiator, auch wenn er eine Niederlag erlitten hatte, sehr gute Chancen, vom Volk (populus) begnadigt zu werden, wenn er einen möglichst tapferen Kampf gezeigt hatte. Durch ein standhaftes Auftreten konnte er sich den Respekt des populus verdienen, weil die Römer in ihm das verkörpert sahen, was dieses Volk im Laufe der Geschichte groß gemacht hatte.

Dass die Römer sogar so weit gingen, dass sie „Liebe“ und „Kriegsdienst“ miteinander verglichen, zeigen uns so berühmte Dichter wie Catull und Ovid. Wer seine Angebetete erobern wollte, musste sich ihr so treu ergeben, wie ein Soldat seinem Feldherrn. Dann konnte er auf die Erwiderung ihrer Liebe hoffen.

(Von der Fachschaft Latein am FLG: OStR Dietmar Tögel, StR Jürgen Endres, StR Michael Jung)

Herzlich Willkommen auf der Seite der Fachschaft Ethik

Lehrkräfte:

StRin Sigrid Machann

OStR Andreas Raps

Selbstverständnis des Faches

Das Fach Ethik unterstützt die Suche junger Menschen nach einer verlässlichen moralischen Orientierung in der Welt von heute. Es basiert auf der Grundsituation, dass Menschen für ihr Handeln auch eine ethische Entscheidungskompetenz benötigen. Ethik greift dabei auf Entwürfe zurück, in denen bewährte lebenspraktische Einsichten in einer langen Entwicklungs­linie mit Hilfe philosophischer Denkweisen eine neue Deutung und Legitimierung erfahren haben. Die Jugendlichen können diese Entwürfe und Theorien mit den von ihnen selbst entwickelten Vorstellungen vergleichen und dabei entdecken, dass auch ihre eigenen Gedanken sich im ­Ansatz mit bestimmten Denktraditionen berühren. Überlegungen zu Moralprinzipien, die andere Menschen angestellt haben, können so zum Maßstab für eigene Überlegungen und ­damit zu einer Orientierungshilfe für das eigene Leben werden.

Der Ethikunterricht in der Schule orientiert sich in seiner grundlegenden Zielsetzung an den ­sittlichen Grundsätzen, wie sie in der Verfassung des Freistaates Bayern und im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland niedergelegt sind. Im Übrigen berücksichtigt er die Pluralität der Bekenntnisse und Weltanschauungen. Insbesondere orientiert er sich bezüglich ­seiner inhaltlichen Rahmenbedingungen an den Aussagen der Bayerischen Verfassung in Artikel 131 und den Festlegungen des Grundrechtekatalogs im Grundgesetz. Für Schüler, die nicht am ­Religionsunterricht teilnehmen, ist der Ethikunterricht Pflichtfach (Art. 47 Abs. 1 BayEUG).

Einrichtung des Ethikunterrichts

Ethikunterricht ist an den öffentlichen Gymnasien Pflichtfach für diejenigen

Schülerinnen und Schüler, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen (vgl. Bayerische Verfassung Art. 137, Abs. 2 sowie Bayerisches Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen Art. 47). Seine Einrichtung ist in § 46 GSO geregelt:

Ethikunterricht ist ab einer Mindestteilnehmerzahl von 5 Schülern in einer Jahrgangsstufe einzurichten. Ist diese Schülerzahl unterschritten, so soll von der Möglichkeit der Bildung jahrgangsstufenübergreifender Unterrichtsgruppen Gebrauch gemacht werden.

Interessante Links:

G8-Lehrplan Ethik

Weitere Informationen zum Fach Ethik

Let’s Dance – Tanzkurs der 10. Klassen

Das Profil einer Schule wird gerade von dem bestimmt,was nicht im Stundenplan steht.
(Hans Zehetmair, ehem. Bayr. Kultusmininster)

Und darum geniessen unsere 10. Klässler jedes Jahr einen Tanzkurs in der Aula des FLG,  organisiert von der Tanzschule Bäulke, Würzburg.

Auch in diesem Schuljahr wurden die Schüler und Schülerinnen In nur 10 Tanzstunden fit gemacht fürs gesellschaftliche Leben. Geduldig erklärten Chefin Frau Bäulke und Assisstentin Nina Bayerlein Schritte, Arm – und Körperhaltungen sowie Kombinationen, bei denen die Beine gelegentlich machten, was sie wollten.

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