Neue Mountainbikes für das FLG

v.l.n.r.: OStD Ingo Schneider (Schulleiter), Bernd Rützel (Vorsitzender des Schulvereins), Wolfgang Zachleder (Radhaus Gemünden), Birgitta Steigerwald (Elternbeirat), Reiner Joa (Raiffeisenbank Main-Spessart eG)

Das Friedrich-List-Gymnasium kann sich über vier neue Mountainbikes samt Helmen für den Sportunterricht freuen. Diese konnten dank der freundlichen Unterstützung der Raiffeisenbank Main-Spessart, des Schulvereins, des Elternbeirats und des Radhauses Elektro Zachleder Gemünden, mit welchem bereits seit 2015 ein Wartungsvertrag besteht, angeschafft werden. Als Mountainbike-Stützpunktschule verfügt das FLG nun über mehr als 30 Mountainbikes in verschiedenen Größen, welche von der 5. bis zur 12. Jahrgangsstufe genutzt werden. Die neuen Bikes dürften aufgrund ihrer Größe vor allem von den Fünftklässlern genutzt werden, bei welchen der Umgang mit dem Mountainbike fest im Stundenplan verankert ist. Die Ausbildung auf dem Rad erfolgt über die gesamte Schulzeit und endet für diejenigen, die sich fit genug fühlen, mit einem Alpencross in der Oberstufe.

Konstantin Wecker am FLG

Lange war der Termin wegen Corona mit einem großen Fragezeichen versehen. Doch am 10. Juni war es soweit: Konstantin Wecker kam zu Besuch ans Gemündener Friedrich-List-Gymnasium. Bereits 2005 hatte er die Patenschaft für das FLG als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ übernommen.

Im Mittelpunkt seines Besuchs stand ein Treffen mit KRASS, dem „Klub Rassismus ablehnender Schülerschaft“. Wecker erzählte dem jungen Publikum nicht nur von seiner eigenen Schulzeit – etwa, dass seine Lehrer damals alle Faschisten gewesen seien; er warnte die Jugendlichen gerade auch vor den Mythen der Neuzeit, die durch gezielte Fake News und Bewegungen wie Querdenker und QAnon forciert würden und zum Erstarken faschistischer Parteien in ganz Europa beitrügen. „Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!“ lautete Weckers leidenschaftliches Plädoyer.

Lobende Worte fand er für die aktive Auseinandersetzung der Schüler*innen mit dem Holocaust. Immer wieder hatte KRASS in den vergangenen Jahren die in Gemünden verlegten Stolpersteine gereinigt, Mitschüler*innen an die Vorfälle in der Pogromnacht erinnert und zuletzt einen Rucksack aus Beton für den lokalen Gedenkort gestiftet. „Ich finde die Erinnerungskultur so unglaublich wichtig“, betonte Wecker. Man müsse sich immer wieder bewusst machen, was passieren kann. Wir alle stünden in der Verantwortung, dass Faschismus nie wieder entstehen könne.

Selbstkritisch ergänzte Wecker, dass ein latenter Faschismus vermutlich in uns allen wohne. So war er für den Dreh des Films „Wunderkinder“ einst in die Rolle eines Obersturmbannführers geschlüpft und habe gemerkt, dass allein das Tragen der stolzen Uniform aus ihm etwas herausgelockt habe, was auch in ihm war. Er erinnerte ferner an Sophie Scholl, die 1934 noch dem Bund Deutscher Mädel beigetreten war, ehe sie zur bekannten Widerstandskämpferin wurde. „Alles wohnt in uns“ bilanzierte Wecker; wir müssten folglich aufpassen, dass es nicht rauskommt. In diesem Zusammenhang motivierte Wecker seine jungen Gesprächspartner*innen auch zum Schreiben eines Tagebuches. Im Schreiben entdecke man sich selbst. So ein Tagebuch sei ein „Wunderwerk an Selbsterkenntnis“.

Große Anerkennung erntete Wecker für seine Texte, sei es als er am Piano das Lied „Sage nein!“ anstimmte oder – vor dem Hintergrund der europäischen Flüchtlingspolitik – sein Gedicht „Schäm dich Europa!“ rezitierte. Auch zukünftig möchte er in Kontakt mit seinen Patenkindern am FLG bleiben, sie mal zu einem seiner Konzerte in der Region einladen oder – auch das nicht ausgeschlossen – wieder mal live am FLG auftreten.

Christiane Gaebert, Kunstlehrerin am FLG, hat mehrere Portraits des Künstlers angefertigt, die Wecker am FLG persönlich signierte. Wer solch ein individuelles Kunstwerk erstehen möchte, kann gerne via Mail eine entsprechende Anfrage an die Schule richten. Der Erlös soll u.a. in die Erinnerungsarbeit der KRASS-Gruppe fließen.

Jürgen Endres

Das FLG wird zur „herzsicheren Schule“

von links nach rechts: OStR Jürgen Endres (FLG), Armin Kraus (Lions-Club Mittelmain Karlstadt Gemünden), Günther Metz (Sparkasse Mainfranken Würzburg) und OStD Ingo Schneider (FLG)

Das Friedrich-List-Gymnasium verfügt seit Kurzem über einen Automatisierten Externen Defibrillator (AED)

Jedes Jahr sterben in Deutschland über 100.000 Menschen an den Folgen eines plötzlichen Herzversagens. Damit stellt der plötzliche Herztod bei uns die häufigste außerklinische Todesursache dar. Doch schnelle Hilfe kann das Überleben eines Betroffenen retten. Wird sofort mit der Herzdruckmassage begonnen und innerhalb kürzester Zeit ein elektrischer Schock verabreicht, haben die Betroffenen eine reelle Chance zu überleben. „Das FLG wird zur „herzsicheren Schule““ weiterlesen

Die Sendung mit der Maus feiert ihren 50. Geburtstag – Aktion der Kunst AG des Friedrich-List-Gymnasiums

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Auch wenn es etwas her ist, dass sie selbst „Die Sendung mit der Maus“ schauten, in guter Erinnerung ist sie Hannah, Emilia und Jakob offensichtlich noch. So haben die zwei Schülerinnen und der Schüler der Kunst AG des Friedrich-List-Gymnasiums, Gemünden der Maus ein besonderes Geschenk zum 50. Geburtstag am kommenden Sonntag gemacht: ein ca. 8 Meter großes „Maus-Graffiti“ legal gesprüht auf eine Wand („Hall of Fame“) in Marktheidenfeld.

Mit fünf Kameras wurde das ganze Projekt von Luca und Johann begleitet und wird nun im Anschluss zu einem Kurzfilm (externerLink) verarbeitet.

„Die Sendung mit der Maus feiert ihren 50. Geburtstag – Aktion der Kunst AG des Friedrich-List-Gymnasiums“ weiterlesen