“Ach nein, schon wieder einen Vortrag halten!”, ist ein Satz, den wir (23 Schülerinnen und Schüler) nie wieder sagen werden – dank des von der Hanns-Seidel-Stiftung organisierten Seminars im wunderschönen Kloster Banz. In den drei Tagen, die wir dort zusammen mit Frau Ditterich und Herrn Raps verbringen durften, lernten wir sehr viel von Medienprofis, die an Hochschulen, in der Medienbranche und beim Bayerischen Rundfunk aktiv waren.
Nachdem sie uns schon einiges über den öffentlichen Auftritt – und welche Fehler man machen kann – erklärt hatten, ging es direkt am ersten Abend noch vor die Kamera. Während die einen vor der Kamera waren, beschäftigten sich die anderen mit Sprech- und Artikulationsübungen. Am Ende haben wir direkt im Anschluss angefangen zusammen Feedback zu geben und zu analysieren, was man verbessern kann. Denn: Die Kamera frisst Freundlichkeit! Insofern: Lächeln!
Am nächsten Tag lief es dank des Feedbacks beim zweiten Versuch vor der Kamera gleich viel besser und man konnte bei allen große Fortschritte sehen. Danach teilten wir uns in zwei Gruppen auf, um das Präsentieren vor Publikum zu üben, auch um die Unterschiede zwischen dem Reden vor der Kamera und vor Menschen zu spüren. Hierbei mussten wir entweder sinnvoll argumentieren oder aber Themen vorstellen, von denen wir eigentlich gar keine Ahnung hatten.
Wichtig war, richtig zu stehen, klar und nachvollziehbar zu sprechen sowie Mimik und Gestik richtig einzusetzen. Und obwohl wir von frühs um neun bis abends um neun 12 Stunden Seminar hatten, waren wir alle am 3. Tag wieder fit und hielten weitere Kurzvorträge unbekannten Inhalts vor allen Teilnehmenden. Hierbei haben wir auch gelernt, dass man Applaus „aushalten“ muss, was gar nicht so einfach ist. Beeindruckend war zu sehen, wie schnell und einfach man sich mit wenigen Tipps und Tricks verbessern kann – was uns bei künftigen Referaten, Präsentationen oder beim Kolloquium im Abitur sicher helfen wird.
Text: Sarah Wuttig und Inka Brand (11b) / Foto: Andreas Raps

