Ehrung der Besten: FLG würdigt besonderes Engagement

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Das Friedrich-List-Gymnasium hat vor der Zeugnisvergabe am letzten Schultag traditionell wieder seine „Ehrung der Besten“ durchgeführt und dabei denjenigen Schülerinnen und Schülern eine Bühne gegeben, die sich im Laufe des Schuljahres besonders für die Schulfamilie eingesetzt oder mit besonderen Leistungen auf sich aufmerksam gemacht haben. Gewürdigt wurde dabei wieder alles außer Noten – denn die besten Dinge in einer Schule lassen sich nicht immer mit Zahlen messen.

Und zu würdigen gab es in diesem Jahr besonders viel: Rund 220 Schülerinnen und Schüler wurden für ihr Engagement ausgezeichnet. Dazu gehörten unter anderem die „Eco-gECOs“, die sich für den Umweltschutz am FLG und dessen Arbeit als zertifizierte Klimaschule einsetzen und in diesem Schuljahr viel Zeit in die Programmierung der Heizungen investierten. Geehrt wurden auch die Streitschlichter, Schulsanitäter, Tutoren, die Vertreter der SMV und die Fairtrade-AG.

Auch über die Schule hinaus zeigten Schülerinnen und Schüler Einsatz: Fünf Jugendliche absolvierten ein Freiwilliges Soziales Schuljahr, während die Ethikgruppe der 8. Jahrgangsstufe mit ihrem Pausenverkauf die Rekordsumme von über 500 Euro für die Schulpatenschaft mit einem SOS-Kinderdorf in Bangladesch sammelte.

Geehrt wurden außerdem erfolgreiche Teilnehmer am FLG-Schachturnier, das Team Alpencross sowie die Mountainbiker des FLG, die beim Bezirksfinale einen starken zweiten Platz erreichten. Für einen besonderen Erfolg sorgte Johannes Breitenbach, der als erster Schüler des FLG die letzte Runde des Bundeswettbewerbs Informatik erreichte.

Für den musikalischen Rahmen sorgten die Schulband und die Chöre, während die Technik-Gruppe wie gewohnt für einen reibungslosen Programmablauf sorgte. Schulleiter Ingo Schneider, dem die „Ehrung der Besten“ eine Herzensangelegenheit ist, bedankte sich abschließend bei allen Schülerinnen und Schülern für ihr Engagement und verabschiedete die Schulfamilie dann in die verdienten Sommerferien.

Text: Julius Mayer / Fotos: Max Waldenburger