Wie sieht der Wald der Zukunft aus? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Geographiekurse der 12. Jahrgangsstufe bei einer Exkursion in den Wald bei Burgsinn. Gemeinsam mit Hans-Peter Breisch, dem Leiter des Forstamts Burgsinn, und Julian Schwender, dem zuständigen Revierleiter, ging es – begleitet von ihren Hunden – auf eine abwechslungsreiche Wanderung durch den Wald.
An verschiedenen Stationen erfuhren die Schülerinnen und Schüler aus erster Hand, welche Herausforderungen der Klimawandel für unsere Wälder mit sich bringt. So besichtigten sie eine große Freifläche, die durch den Borkenkäfer entstanden ist, erhielten Informationen zu Wasserrückhaltebecken sowie Flächen, auf denen Wildverbiss die natürliche Verjüngung des Waldes erschwert. Besonders beeindruckend war eine mehrere hundert Jahre alte Eiche, die den Wandel der Zeit eindrucksvoll überdauert hat. Erwähnenswert ist auch der sogenannte Praxis-Anbauversuch. Dort wird untersucht, welche Baumarten den veränderten klimatischen Bedingungen künftig besser standhalten und sich für den Waldumbau eignen. So wurde deutlich, wie wichtig nachhaltige Entscheidungen für die Zukunft unserer Wälder sind.
Die Exkursion war ein gelungener Schlusspunkt des Schuljahres und zeigte, dass viele Themen aus dem Geographieunterricht direkt vor unserer Haustür sichtbar werden. Die Schülerinnen und Schüler konnten somit das Gelernte nicht nur wiedererkennen, sondern die Zusammenhänge zwischen Klimawandel, Wald und nachhaltiger Forstwirtschaft hautnah erkennen und besser verstehen.
Text & Fotos: Linda Hahn




