Herzlich Willkommen auf der Seite der Fachschaft Geschichte

Herzlich Willkommen auf der Seite der Fachschaft Geschichte
Lehrkräfte:
StR Michael Jung
OStR Andreas Raps
StD Erwin Schneider
OStRin Beate Stetten
OStR Christian Theiss
OStRin Barbara von Rhein
StRin Nicola Wienröder
Selbstverständnis des Faches 
Die Schüler erlangen durch den Unterricht im Fach Geschichte am Gymnasium vertiefte Erkenntnisse über Strukturen, Entwicklungen, Ereignisse und Persönlichkeiten, welche die Vergangenheit geprägt haben und damit auch das Leben in der Gegenwart beeinflussen. Sie erhalten einen Einblick in das Denken und Handeln der Menschen in früheren Zeiten. Ihnen wird bewusst, wie historisches Wissen entsteht, und sie entdecken das Faszinierende an der Beschäftigung mit der Dimension „Zeit“.
DieAuseinandersetzung mit der Vergangenheit fördert die Bereitschaft, sich mit dem zeitlich und räumlich Fernen sowie dem Fremden und Ungewohnten auseinanderzusetzen und ihm mit Offenheit zu begegnen. Gleichzeitig erleichtert die Beschäftigung mit Zusammenhängen zwischen Vergangenheit und Gegenwart die Orientierung der Schüler in ihrer eigenen Lebenswelt. Um die Zukunft mitzugestalten, bedarf es der Erkenntnis, dass die Gegenwart historisch bedingt ist.
Ein vertieftes historisches Bewusstsein ist somit wesentlicher Bestandteil einersoliden politischen Bildung.
Aktivitäten (kleine Auswahl):
Links

Es lebe Latein

So ähnlich dürften wohl die Schüler auf diesen Bildern gedacht haben, als sie unter Leitung von OStR Dietmar Tögel ausprobierten, was es heißt, ein „vir vere Romanus“ – ein echter römischer „Kerl“ –  zu sein. Der ein oder andere Leser dieses Artikels fühlt sich bei der Betrachtung der Bilder sicher in die eigene Schulzeit zurückversetzt und denkt sich jetzt vielleicht: „Dreht sich im Lateinunterricht alles nur um Krieg, Kampf, Gewalt?“

Natürlich nicht! Doch ist anzumerken, dass die römischen Legionäre einen nicht unbeträchtlichen Teil zur Verbreitung der lateinischen Sprache beigetragen haben, wenn sie sich nach ihrem Militärdienst z.B. in Gallien oder Spanien niederließen.

Ebenso war die Karriere des Feldherrn Caesar ohne eine entsprechende militärische Laufbahn undenkbar. Caesar musste sich selbst als Feldherr bewähren und war auf die „virtus“  (Tapferkeit) seiner Soldaten angewiesen, um die aus seiner Sicht barbarischen Gallier zu besiegen. Diese Tapferkeit musste ein Soldat schon einmal durch einen grimmigen Blick und durch energisches Durchgreifen zeigen können – was unseren Schülern wohl gut gelungen ist!

 

Dass der Alltag eines römischen Legionärs voller Strapazen war, zeigt die schwere Rüstung, die aus einzelnen Segmenten (daher „lorica segmentata“ genannt) bestand und zur Abwehr von Angriffen diente. Der gladius (Kurzschwer), der pugio (Dolch) und das pilum (Wurfspieß) waren die Angriffswaffen der Soldaten, die sie zusätzlich zu ihrem Gepäck tragen mussten. Zum täglichen Marschieren und Auf – bzw. Abbauen des Lagers kam natürlich die Sehnsucht nach der Heimat als zusätzliche Belastung hinzu. An die 48 kg musste ein Legionär schon tragen können, um die Strapazen des Krieges ertragen zu können.

 

Nicht nur im Krieg an sich, sondern auch in der Freizeitgestaltung der Römer spielte das Thema „Tapferkeit“ eine bedeutende Rolle. So hatte ein Gladiator, auch wenn er eine Niederlag erlitten hatte, sehr gute Chancen, vom Volk (populus) begnadigt zu werden, wenn er einen möglichst tapferen Kampf gezeigt hatte. Durch ein standhaftes Auftreten konnte er sich den Respekt des populus verdienen, weil die Römer in ihm das verkörpert sahen, was dieses Volk im Laufe der Geschichte groß gemacht hatte.

Dass die Römer sogar so weit gingen, dass sie „Liebe“ und „Kriegsdienst“ miteinander verglichen, zeigen uns so berühmte Dichter wie Catull und Ovid. Wer seine Angebetete erobern wollte, musste sich ihr so treu ergeben, wie ein Soldat seinem Feldherrn. Dann konnte er auf die Erwiderung ihrer Liebe hoffen.

(Von der Fachschaft Latein am FLG: OStR Dietmar Tögel, StR Jürgen Endres, StR Michael Jung)

Herzlich Willkommen auf der Seite der Fachschaft Ethik

Lehrkräfte:

StD Thomas Bendikowski

StRin Sigrid Machann

OStR Andreas Raps

Selbstverständnis des Faches

Das Fach Ethik unterstützt die Suche junger Menschen nach einer verlässlichen moralischen Orientierung in der Welt von heute. Es basiert auf der Grundsituation, dass Menschen für ihr Handeln auch eine ethische Entscheidungskompetenz benötigen. Ethik greift dabei auf Entwürfe zurück, in denen bewährte lebenspraktische Einsichten in einer langen Entwicklungs­linie mit Hilfe philosophischer Denkweisen eine neue Deutung und Legitimierung erfahren haben. Die Jugendlichen können diese Entwürfe und Theorien mit den von ihnen selbst entwickelten Vorstellungen vergleichen und dabei entdecken, dass auch ihre eigenen Gedanken sich im ­Ansatz mit bestimmten Denktraditionen berühren. Überlegungen zu Moralprinzipien, die andere Menschen angestellt haben, können so zum Maßstab für eigene Überlegungen und ­damit zu einer Orientierungshilfe für das eigene Leben werden.

Der Ethikunterricht in der Schule orientiert sich in seiner grundlegenden Zielsetzung an den ­sittlichen Grundsätzen, wie sie in der Verfassung des Freistaates Bayern und im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland niedergelegt sind. Im Übrigen berücksichtigt er die Pluralität der Bekenntnisse und Weltanschauungen. Insbesondere orientiert er sich bezüglich ­seiner inhaltlichen Rahmenbedingungen an den Aussagen der Bayerischen Verfassung in Artikel 131 und den Festlegungen des Grundrechtekatalogs im Grundgesetz. Für Schüler, die nicht am ­Religionsunterricht teilnehmen, ist der Ethikunterricht Pflichtfach (Art. 47 Abs. 1 BayEUG).

Einrichtung des Ethikunterrichts

Ethikunterricht ist an den öffentlichen Gymnasien Pflichtfach für diejenigen

Schülerinnen und Schüler, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen (vgl. Bayerische Verfassung Art. 137, Abs. 2 sowie Bayerisches Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen Art. 47). Seine Einrichtung ist in § 46 GSO geregelt:

Ethikunterricht ist ab einer Mindestteilnehmerzahl von 5 Schülern in einer Jahrgangsstufe einzurichten. Ist diese Schülerzahl unterschritten, so soll von der Möglichkeit der Bildung jahrgangsstufenübergreifender Unterrichtsgruppen Gebrauch gemacht werden.

Interessante Links:

G8-Lehrplan Ethik

Weitere Informationen zum Fach Ethik

Let’s Dance – Tanzkurs der 10. Klassen

Das Profil einer Schule wird gerade von dem bestimmt,was nicht im Stundenplan steht.
(Hans Zehetmair, ehem. Bayr. Kultusmininster)

Und darum geniessen unsere 10. Klässler jedes Jahr einen Tanzkurs in der Aula des FLG,  organisiert von der Tanzschule Bäulke, Würzburg.

Auch in diesem Schuljahr wurden die Schüler und Schülerinnen In nur 10 Tanzstunden fit gemacht fürs gesellschaftliche Leben. Geduldig erklärten Chefin Frau Bäulke und Assisstentin Nina Bayerlein Schritte, Arm – und Körperhaltungen sowie Kombinationen, bei denen die Beine gelegentlich machten, was sie wollten.

„Let’s Dance – Tanzkurs der 10. Klassen“ weiterlesen

From the start to the end, tutors- your best friend!

Am FLG ist es eine gute Tradition, dass 5.-Klässler von Schülern und Schülerinnen der 10. Jahrgangsstufe betreut und unterstützt werden.
Diese Tutoren werden vom Lehrerkollegium wegen ihrer besonderen sozialen Kompetenzen für ihr neues Amt ausgewählt. Geleitet und unterstützt werden sie von Frau Bußmann und im Rahmen einer 3-tägigen Schulung für ihre verantwortungsvolle Aufgabe geschult. Ein offizielles Zertifikat bescheinigt ihnen ihre Qualifikation.

Zu Beginn des neuen Schuljahres erleichtern die Tutoren den neuen Schülern und Schülerinnen den Übertritt von der Grundschule aufs Gymnasium, der bekanntlich viele Veränderungen mit sich bringt.

Die Fünftklässler lernen in einer Schulhaus-Rallye das FLG kennen, machen Kennenlernspiele, toben sich beim Spiel-und Spaßnachmittag aus und erschließen sich so die neue Schule mit ihren Gepflogenheiten. Sie erfahren bei Aktionen wie Halloween Party, Wichteln, Ostereier Rallye und vor allem dem Unterstufen Fasching, dass Schule Spaß macht.

Die Tutoren sind die erste Anlaufstelle, wenn die „Kleinen“ einen Rat oder Unterstützung in jeder Lebenslage brauchen.

Wenn sie dann in die nächst höhere Jahrgangsstufe vorrücken, bricht der Kontakt nicht ab.
Ihre Tutoren stehen ihnen weiterhin mit Rat und Tat zur Seite!

Alle Tutoren haben selbst als FLG-Neulinge schätzen gelernt, wie hilfreich es ist, von den „Großen“ betreut zu werden und das geben sie selbst weiter – als Tutoren!