KRASS stiftet Beton-Rucksack für Mahnmal in Gemünden

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Am 8. Mai 2019 wurde in Gemünden ein neuer Ort des Gedenkes eingeweiht: Gepäckstücke aus Beton erinnern am Standort der ehemaligen Synagoge an das Schicksal jüdischer Mitbürger, die in den 1940er Jahren deportiert und ermordet wurden. Darunter befindet sich auch ein Kinderrucksack, den der Gemündener Künstler Paul Bode im Auftrag unseres Klubs Rassismus ablehnender Schülerschaft (KRASS) fertigte. Mit ihm wollen unsere Schülerinnen und Schüler vor allem an das Schicksal des kleinen Gemündeners Nathan Weinberg erinnern, der noch keine 6 Jahre alt war, als er 1941 mit seiner Mutter nach Minsk deportiert und dort ermordet wurde. Ein Bild von ihm ziert auch die neue Stele, die neben den Gepäckstücken aufgestellt wurde. Musikalisch umrahmt wurde die Verantaltung von Schülerinnen und Schüler des FLG unter Leitung von Michael Albert.